15. Juli 2026

2 Jahre täglich Reels – dann habe ich Pinterest ernst genommen

Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich möglicherweise eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle nur Angebote, die ich selbst sinnvoll finde und die thematisch zu meinem Blog passen.

Zwei Jahre lang habe ich regelmäßig Reels auf Instagram veröffentlicht. Ich habe Ideen gesammelt, Videos erstellt, Texte geschrieben und versucht, möglichst konstant sichtbar zu bleiben.

Und ja: Instagram kann eine großartige Plattform sein. Ich mag den direkten Austausch, die persönlichen Nachrichten und die Möglichkeit, schnell mit anderen Frauen in Kontakt zu kommen.

Trotzdem hatte ich irgendwann das Gefühl, ständig neuen Content produzieren zu müssen. Ein Reel wurde veröffentlicht, bekam für kurze Zeit Aufmerksamkeit und verschwand danach häufig wieder zwischen unzähligen neuen Beiträgen.

Dann begann ich, Pinterest nicht mehr nur als Plattform für schöne Bilder zu sehen, sondern als das zu nutzen, was Pinterest eigentlich ist:

Eine visuelle Suchmaschine, über die Menschen gezielt nach Ideen, Anleitungen, Produkten und Lösungen suchen.

Warum ich Pinterest vorher unterschätzt habe

Ich kannte Pinterest natürlich schon lange. Wie viele andere habe ich dort Inspirationen für Einrichtung, Rezepte, Kleidung oder Geschenkideen gesucht.

Dass Pinterest auch für Blogs, Etsy-Shops, digitale Produkte und Affiliate-Marketing interessant sein kann, war mir zwar bewusst – richtig ernst genommen habe ich es aber lange nicht.

Mein Fokus lag fast vollständig auf Instagram. Ich dachte, dass ich dort täglich präsent sein müsste, damit Menschen mich und meine Inhalte überhaupt finden.

Bei Pinterest funktioniert Sichtbarkeit anders. Dort suchen Nutzerinnen aktiv nach bestimmten Themen. Ein hilfreicher Pin kann deshalb auch Wochen oder Monate nach seiner Veröffentlichung noch gefunden werden.

Was sich verändert hat, als ich Pinterest strategischer genutzt habe

Als ich begann, regelmäßig Pinterest-Pins zu meinen Blogbeiträgen und Angeboten zu erstellen, merkte ich schnell, dass Pinterest anders arbeitet als Instagram.

Meine Pins führten nicht nur zu einem einzelnen Post. Sie konnten Menschen direkt zu meinem Blog, zu einer hilfreichen Anleitung oder zu einem passenden Angebot weiterleiten.

Besonders wichtig war für mich diese Erkenntnis:

Ich muss nicht jeden Tag komplett neue Inhalte erfinden. Ich kann gute bestehende Inhalte mehrfach aufbereiten und über unterschiedliche Pins sichtbar machen.

Dadurch bekam mein Content eine längere Lebensdauer. Ein Blogbeitrag, den ich einmal ausführlich geschrieben habe, kann mit mehreren unterschiedlichen Pin-Designs immer wieder neue Leserinnen erreichen.

Instagram und Pinterest haben unterschiedliche Aufgaben

Für mich ist Pinterest kein vollständiger Ersatz für Instagram. Beide Plattformen können sinnvoll sein, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Instagram eignet sich besonders für:

Pinterest eignet sich besonders für:

Instagram ist eher wie ein tägliches Gespräch. Pinterest ist eher wie eine Bibliothek, in der deine Inhalte länger auffindbar bleiben können.

Warum Pinterest besonders für Mamas interessant sein kann

Gerade als Mama hat man nicht immer mehrere Stunden am Tag Zeit, um neue Videos zu drehen, Kommentare zu beantworten und dauerhaft online zu sein.

Pinterest kann deshalb eine interessante Ergänzung sein. Du kannst Pins vorbereiten, zu deinen bestehenden Inhalten verlinken und dein Online-Business Schritt für Schritt sichtbarer machen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein einzelner Pin sofort Tausende Besucherinnen bringt. Auch Pinterest braucht eine klare Strategie, passende Suchbegriffe, gute Inhalte und Geduld.

Der große Unterschied ist jedoch: Ein Pin kann deutlich länger relevant bleiben als ein schnelllebiger Social-Media-Beitrag.

Welche Inhalte sich gut für Pinterest eignen

Du brauchst keinen riesigen Blog und auch nicht jeden Tag einen neuen Beitrag. Wichtig ist, dass deine Inhalte eine konkrete Frage beantworten oder ein Problem lösen.

Gut geeignet sind zum Beispiel:

Aus einem einzigen Blogbeitrag kannst du mehrere Pins erstellen. Dabei solltest du nicht einfach zehn identische Pins hochladen, sondern verschiedene ehrliche Blickwinkel nutzen.

Zum Beispiel:

Was Pinterest mit Etsy zu tun hat

Pinterest und Etsy können gut zusammenpassen, weil Nutzerinnen auf Pinterest häufig bereits nach konkreten Ideen, Geschenkoptionen, Vorlagen oder Produkten suchen.

Dabei ist es wichtig, nicht einfach wahllos Produktbilder hochzuladen. Deine Pins sollten klar zeigen, was die Person auf der Zielseite erwartet.

Pin-Text, Beschreibung und verlinkte Seite sollten immer zusammenpassen. So verstehen Nutzerinnen direkt, worum es geht, und Pinterest kann den Inhalt besser einordnen.

Wer mit Etsy starten möchte, sollte sich jedoch nicht nur mit Pinterest beschäftigen. Auch Produktauswahl, Suchbegriffe, Titel, Bilder, Preisgestaltung und die Struktur des Shops spielen eine wichtige Rolle.

Meine Empfehlung für deinen professionellen Etsy-Start

Wenn du deinen Etsy-Shop nicht einfach irgendwie eröffnen möchtest, sondern dir eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung wünschst, kannst du dir den Kurs Design Your Income ansehen.

Der Kurs richtet sich an Menschen, die einen Etsy-Shop professionell aufbauen und besser verstehen möchten, worauf es bei Produkten, Suchbegriffen, Listings und der gesamten Shop-Struktur ankommt.

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Dann schau dir Design Your Income in Ruhe an und prüfe, ob der Kurs zu deinem aktuellen Stand und deinen Zielen passt.

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Mein ehrliches Fazit

Ich bereue nicht, dass ich so viel Zeit in Instagram investiert habe. Ich habe dort viel gelernt, eine Community aufgebaut und verstanden, welche Inhalte meine Zielgruppe wirklich interessieren.

Trotzdem hätte ich Pinterest gerne früher ernst genommen.

Heute sehe ich Pinterest nicht als schnelle Abkürzung, sondern als langfristige Ergänzung zu meinem Blog, meinen digitalen Produkten und meinen anderen Plattformen.

Mein größter Lernmoment war:

Du musst nicht überall jeden Tag laut sein. Manchmal ist es sinnvoller, Inhalte zu erstellen, die auch später noch gefunden werden können.

Instagram bleibt für mich persönlich und nahbar. Pinterest hilft mir dabei, hilfreiche Inhalte langfristiger auffindbar zu machen.

Und genau diese Kombination fühlt sich für mich heute deutlich entspannter und nachhaltiger an.


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